Kompetenzorientierung

Im Mittelpunkt der Kernlehrpläne stehen Kompetenzen, „Fähigkeiten, Fertigkeiten und Haltungen“, welche die Schülerinnen und Schüler in einem bestimmten Jahrgang in einem bestimmten Fächerbereich erwerben sollen. Die in den KLPs neben den Kompetenzen ebenfalls beschriebenen Inhaltsfelder sind deshalb bewusst auch sehr allgemein gefasst und eröffnen große Spielräume für die inhaltliche Ausgestaltung des Unterrichts. Themen und Inhalte zu konkretisieren ist Aufgabe der jeweiligen Schule.

Die Kompetenzorientierung ist für das Globale Lernen eine große Chance, weil viele wichtige Kompetenzen gerade anhand von globalen Fragestellungen erworben werden können. Die in den Kernlehrplänen beschriebenen Kompetenzbereiche können leicht mit Inhaltsfeldern des Globalen Lernens verknüpft werden. Am Beginn jeder Unterrichtsplanung steht die Frage, was die Schüler nach der Unterrichtseinheit können sollen (wobei es nicht nur um das Erkennen, sondern auch um das Beurteilen und Bewerten und um Handlungsbereitschaft gehen sollte).

Zentrale Kernkompetenzen des Lernbereichs „Globale Entwicklung“  beschreibt der Orientierungsrahmen der Kultusministerkonferenz (unverändert in 2015 übernommen).

Standardsicherung und Kompetenzorientierung in NRW.

Aufsatz von Robert Schreiber zu den Kompetenzen des Globalen lernens.